Trauer um Hans Günter Winkler: Der erfolgreichste deutsche Springreiter ist gestorben.

Fürstenhaus trauert um Springreiter-Legende „HGW“, die eine enge Verbindung zum Ries hatte.

Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mitteilte, ist Springreiter-Legende Hans Günter Winkler im Alter von 91 Jahren am vergangenen Montag gestorben. Mit fünf Goldmedaillen ist "HGW", wie er oft liebevoll genannt wurde, der erfolgreichste Reiter der Olympia-Geschichte.

Im Jahre 1948 gewann Hans Günter Winkler sein erstes S-Springen in Nördlingen und blieb dem Scharlachrennen über Dekaden als treuer Gast, aber vor allem als engagierter Unterstützer der Organisatoren stets eng verbunden. Als einer der wichtigsten Förderer trug er mit seinem Know-How und seinen weltweiten Kontakten zu internationalen Spitzenreitern und Sponsoren wesentlich zum Erfolg des Scharlachrennens bei.

Als enger Freund der verstorbenen Fürsten & Fürstin zu Oettingen-Wallerstein, mit denen er eine lebenslange Passion zum Reitsport teilte, war er im Wallersteiner Schloss stets ein geschätzter Gast.

„Wir verneigen uns für vor dieser Reiterlegende, den wir als Sportler, Geschäftsmann, aber vor allem als Gentleman mit Charme und Witz so zu schätzen gelernt haben.“, so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. „Schon zu Lebzeiten waren er und seine Wunderstute „Halla“ eine Legende. Unsere Gedanken und Gebete sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie.“

Lesen Sie hier einen dazugehörigen Artikel der AugsburgerAllgemeine.de

Bild: Friso Gentsch (dpa)


Wallerstein Gardens - Traumgarten im Traumschloss Baldern

Neueröffnung am 06. Juli 2018

Gärten gehören zum coolen Lifestyle unserer Zeit und sind mehr denn je Sehnsuchtsorte. Die Flucht in die Natur – gestaltet von Menschenhand - ist ein wichtiger wiederauflebender Trend unserer Zeit.
Schloss Baldern, das verwunschene, wild romantische Barockschloss, liegt an der Romantischen Straße auf einer isolierten Bergkuppe mit Blick in dasNördlinger Ries. Es beinhaltet eine der berühmtesten Waffensammlungen Europas mit Exponaten aus dem 14./15. Jahrhundert. Die ehemaligen Räume der Adelsfamilie und ihrer Diener sowie der repräsentative Festsaal sind prägend für die Epoche des 18. Jahrhunderts.
Herzstück neben dem wunderschönen Schloss selbst ist der neue Schlossgarten. Inspiriert durch zahlreiche Gärten in England, hat Prinzessin Anna zu Oettingen-Wallerstein mit viel Liebe und Faszination diesen einzigartigen „Walled Garden“ im Stil des 19. Jahrhundert geschaffen. Die Besucher erwartet eine sensibel ausgesuchte Pflanzenvielfalt, die in allen vier Jahreszeiten begeistert. Im Schlossgarten wandelt man durch verschiedene Gartenräume und wird immer wieder aufs Neue in einer ganz anderen Stimmung und eigenen Welt eingefangen. Daher stammt der Name Walled Garden. Wallerstein Gardens öffnet seine Pforten ab Freitag, 06. Juli 2018 der Öffentlichkeit.
Der Rosengarten mit historischen seltenen Züchtungen, der Geheime Garten, der Schattengarten und die lange Double Border mit unzähligen verschiedenen Staudenarten, die Prinzessin Anna teilweise auf Ihren Reisen gesammelt hat, begeistern.
Der versunkene weiße Garten und ein Ziergarten mit Heilkräutern runden mit der Blue Border und einem prachtvollen Asterngarten die vielen Facetten ab. Prinzessin Anna lag es am Herzen einen Garten zu schaffen, an dem man sich an jedem Tag des Jahres neu erfreuen kann.
Für Garten Liebhaber, passionierte Gärtner und überhaupt jeden Besucher, der Natur liebend ist und die Schönheit eines von Menschenhand so prachtvoll erschaffenen Gartens inmitten der romantischen Schlossanlage liebt, ist dieser Garten in seiner Einmaligkeit in Deutschland immer wieder sehenswert.
Den Besuch des Schlosses und des Englischen Gartens rundet ein Besuch im neuen Schloss Café ab.
Lässig elegant lassen sich im Café die besten Teesorten genießen, selbstgebackene Kuchen und gesunde Säfte oder Smoothies. Aus dem eigenen Kräutergarten werden Limonaden angeboten. Alles möglichst biologisch und natürlich. Auch einfache warme Gerichte wie frisch zubereitete Gemüsesuppen stehen auf der wechselnden Tageskarte.
Im märchenhaften Umfeld überraschend unkompliziert lädt das Café ein zum Immerwiederkommen.
Prinzessin Anna: „Ich wollte einen Garten schaffen, der unseren Besuchern ein paradiesisches Gefühl vermittelt, Gefühl und Intellekt gleichzeitig anspricht und in natürlicher Weise die Seele mit Ruhe und Heiterkeit erfüllt. Unsere Besucher sollen Entspannung vom Alltag finden und ein wenig die Sorgen des Lebens vergessen."

GÄRTEN IM 21. JAHRHUNDERT
In diesen hektischen Zeiten sehnen sich die Menschen nach Natur, Gesundheit, Ehrlichkeit und traditionellen Werten.
Der Trend geht zurück zur Natur - Wertschätzung des Echten und Unverfälschten, biologisch angebautem Gemüse oder selbst gezogenen Blumen.
Ein Walled Garden vermittelt ein paradiesisches Gefühl. Er polarisiert nicht und vereint alle Menschen in Ihrer Liebe zur Natur und der geschaffenen Schönheit.
In Gärten dieser Art spiegelt sich der Zeitgeist der Epochen wieder. Die ersten Englischen Gärten entstanden in den Köpfen der Elite und wurden in die Landschaft integriert.
Er füllt in natürlicher Weise die Seele mit Ruhe und Heiterkeit und besänftigt alle Lebensstürme und Nöte. Es ist nicht nur das bloße Wohlgefallen sondern eine tugendhafte Gemütsbeschaffenheit, die uns ein solcher Garten empfinden lässt. Gärten appellieren nicht nur an das Gefühl und die tiefste Seele, sondern ebenso an den Intellekt.
Man sucht für einige Stunden eine „Heile Welt“ auf, um sich dort zu zerstreuen, neue Energie zu tanken. Dies nicht nur einmal im Jahr, sondern regelmäßig, da sich ein Garten ständig verändert und zu jeder Zeit seine unvergleichlichen Reize für den Besucher darbietet.

Weitere Informationen im PDF zum Download.

 


Die Waldschänke bei Harburg

Einst zog das Waldgebiet „Eisbrunn“ viele Ausflügler an, weil es dort exotische Bäume zu bestaunen gab. Deshalb wurde dort eine kleine Gaststube eingerichtet.

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Herbert Dettweiler.

Als „Urleißbrunnen“ bezeichnete man um 1600 das zwischen Mönchsdeggingen und Harburg gelegene Waldstück, in dem sich heute das Ausflugslokal Eisbrunn findet. Mit Urleiß wurde ein Wald bezeichnet, in den Weidevieh getrieben wurde, um das Futter daheim zu strecken. Wenn dann auch noch eine Quelle, ein Brunnen, in der Nähe war, konnte das nur nützlich sein.

Das 31 Hektar große Waldgebiet „Eisbrunn“ wurde seit 1819 vom Forstamt Harburg verwaltet, dem der Forstmeister Johannes Gottfried Mayer von 1819 bis 65 vorstand.

Lesen Sie den ganzen Artikel in den Rieser Nachrichten.

Bild: Hilde Hartmann


Der erste Bestattungswald im Donau-Ries-Kreis

Die Begräbnisstätte am Hühnerberg bei Harburg ist jetzt offiziell eingeweiht. Warum der Betreiber einen Bedarf dafür sieht.

Ein Artikel der Rieser Nachrichten

Am Hühnerberg hoch über Harburg ist im Wallersteiner Forst nun das Gelände der Naturbestattung Waldruh offiziell eingeweiht worden. Der Firma zufolge, die zum fürstlichen Haus Oettingen-Wallerstein gehört, handelt es sich um den ersten Bestattungswald im Landkreis Donau-Ries.

Lesen Sie den ganzen Artikel online in den Rieser Nachrichten.


Das Wetter war schön, das Fest war schön………..Danke!

Fürst Wallerstein Brauhaus bedankt sich für die gelungene Mess‘ 2018

Nun ist sie vorbei, die "schönste Jahreszeit im Ries": bereits zum 4. Mal bewirtschaftete das Fürst Wallerstein Brauhaus den Sixengarten auf der Nördlinger Mess, dem größten Volksfest Nordschwabens, für das es auch das extra gebraute Nördlinger Festbier liefert.

„Für mich war es die erste Nördlinger Mess, ein großartiges Erlebnis, die Stimmung hier ist einzigartig! Es gilt nun, allen Helferinnen und Helfern zu danken, die mit Ihrem Einsatz und Ihrer Energie dieses großartige Fest erst möglich machen“, so Michael Metz, Geschäftsführer des Brauhauses. „Die Mess‘ war für uns ein gelungenes Fest und das verdanken wir jedem einzelnen Helfer, sowie auch den Organisatoren der Stadt Nördlingen.“

„Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich vor allem all unseren Gästen im Sixengarten, die das Fürst Wallerstein Brauhaus als Festwirt inzwischen mehr als anerkannt und die Mess‘ gerne besucht haben“, so Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein. Die durchweg positive Resonanz der Gäste hat uns allen große Freude an der Arbeit gemacht. Auch dass in diesem Jahr neben der Bäckerei Weißgerber auch die Fladenpiraten im Sixengarten mit dabei waren, freut ihn sehr. "Die Atmosphäre war in diesem Jahr besonders entspannt, das hat man den Besuchern auch angemerkt."

„Es ist jedes Jahr eine tolle Erfahrung, mit so vielen Genießern unserer fürstlichen Biere – und heuer vor allem des neuen Nördlinger Festbieres im Festzelt – direkt im Austausch zu sein. Das hat wirklich Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“ sagt Braumeister Völker Röthinger, der für die Biere des Wallersteiner Brauhauses verantwortlich zeichnet.

„Schön war’s…vielen Dank! Schon heute freuen wir uns darauf, Sie im kommenden Jahr zum 800. Jubiläum der Mess‘ auf der Kaiserwiese begrüßen zu dürfen“ schließt Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein den Rückblick mit Vorfreude ab.


Waldruh Harburg: Letzte Ruhe im Schatten uriger Bäume

Fürstliches Haus eröffnet weiteren Bestattungswald im Wallersteiner Forst

Die Waldruh Harburg ist am Samstag, den 09. Juni 2018 bei strahlendem Sonnenschein als erster Bestattungswald im Landkreis Donau-Ries feierlich eingeweiht worden. Begleitet von den stimmungsvollen Klängen der Jagdhornbläser Donauwörth wohnten neben Erbprinz und Erbprinzessin zu Oettingen-Wallertein, dem 2. Bürgermeister der Stadt Harburg, Jürgen Deg, und dem stellvertretenden Landrat Dr. Peter Thrul auch zahlreiche Gäste der feierlichen Zeremonie bei.

Auf dem harmonisch angelegten Andachtsplatz, in ruhiger, friedlicher Atmosphäre des idyllischen Waldbestandes, der seit Jahrhunderten im Besitz des Hauses Wallerstein ist, begrüßte Prinz zu Oettingen-Wallerstein die Gäste und erklärte, wie er sich lange und intensiv mit dem Thema Baumbestattungen auseinandergesetzt hätte. “Das Erinnern und Gedenken an die Verstorbenen ist für viele Menschen von zentraler Bedeutung. Aber die Lebensumstände und Gewohnheiten unserer Gesellschaft haben sich gewandelt. Durch die zunehmende Entfernung der Wohnorte einzelner Familienmitglieder ist es vielen leider kaum möglich, sich liebevoll um die Grabpflege im klassischen Sinne zu kümmern”, erklärte Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein den häufig geäußerten Wunsch nach Naturbestattungen. Zudem suchten immer mehr Menschen schon zu Lebzeiten die Stille und Idylle des Waldes und der Wunsch nach einem friedlichen Ruheplatz im Grünen würde bei vielen immer stärker. Zum Abschluss seiner Rede wünschte er allen Anwesenden und ihren Familien ein möglichst langes, gesundes und glückliches Leben.[...]

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Waldruh-Naturbestattung.de

 


Einweihungsfeier der Waldruh Harburg

Am kommenden Samstag, den 09. Juni 2018 um 11 Uhr wird die Waldruh Harburg durch die Stadt Harburg und den Betreiber, Waldruh Naturbestattung, offiziell eingeweiht. “Es wird ein besonderer Moment einen solchen Ort der Ruhe und des Andenkens zu eröffnen”, so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein, Initiator des Bestattungswaldes nahe der Burg Harburg. Die Waldruh Harburg wird zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Dr. Peter Thrul und dem 2. Bürgermeister der Stadt Harburg, Jürgen Deg, sowie mit vielen am Vorhaben beteiligten Gästen eröffnet.

Anwohner sind herzlich eingeladen an der Feierlichkeit teilzunehmen.


Finale furioso der Rosetti-Festtage

Die französische Soloflötistin Magali Mosnier und das Bayerische Kammerorchester haben den 19. Rosetti-Tagen ein fulminantes Abschlusskonzert beschert.

Ein Auszug aus einem Artikel der Schwaebische.de

Tiefsinnig und eloquent begrüßte der Hausherr und Protektor der Internationalen Rosetti-Gesellschaft (IRG), Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein, die Gäste, ehe das Abschlusskonzert mit Antonio Rosettis Sinfonie B-Dur, Murray A45, eröffnet wurde. Bei dem von einem reizvollen Bläser-Streicher-Dialog geprägten Stück ist es den Bläsern vorbehalten, mit exponierten Hörnern und Oboen interessante Einwürfe zum Streicherkorpus zu setzen. Das Stück bildete den Einstieg in eine mitreißende Zeitreise in die musikalischen Klassik.

Spielorte tragen zur Atmosphäre der Konzerte bei

Neben den hervorragenden Künstlern besteht der Reiz der Rosetti-Tage in den authentischen Spielorten der Konzerte. Und so wechselten sich auch dieses Jahr Konzerte in herrlichen barocken Festsälen mit privaten Räumlichkeiten oder weiträumigen Kirchenkonzerten ab.....

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf online auf Schwaebische.de

 

Foto: Blankenhorn


Zerstört, um nicht in Feindes Hand zu fallen

Von der Burg Wallerstein ist nicht viel übrig geblieben. Am 15. März 1648 wurde das Bauwerk niedergebrannt. Eine Spurensuche mit Archivar Hartmut Steger.

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Julian Würzer

Über die ganze Landschaft hinweg ragt der „Felsen“ von Wallerstein. Von hier aus wirkt der Kirchturm der St.-Georgs-Kirche in Nördlingen wie ein kleines Legogebäude, bei schönem Wetter zeigt sich sogar der äußere Kraterrand am Horizont und gar nicht auszumalen, wie geeignet der Platz ist, um einen Sonnenuntergang an einem warmen Abend mitzuverfolgen. Vor 370 Jahren war der Platz ebenfalls ein Aussichtspunkt – einer, um umliegende Burgen und Schlösser zu sehen, etwa Alerheim oder Hohentrüdingen, und um Feinde frühzeitig zu erspähen. Denn dort, wo heute Romantik und Wärme zu spüren ist, ereignete sich am Ende des Dreißigjährigen Krieges, am 15. März 1648, etwas Schreckliches – der Beginn der Zerstörung der Burg Wallerstein.

Den ganzen Artikel lesen Sie in den Rieser Nachrichten.


Eichenprozessionsspinner: Die Gefahr für die menschliche Gesundheit steigt

Die Raupen haben das vierte Larvenstadium vollendet.  Die Gefahr für die menschliche Gesundheit steigt

Ein Aktueller Hinweis der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) 

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben das vierte Larvenstadium vollendet und befinden sich jetzt im fünften Larvenstadium. Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen erstmals Gifthaare auf den Spiegeln der Hinterleibs-Segmente aus. Im aktuell fünften Larvenstadium stellen die Raupen eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Juckende und entzündliche Hautausschläge sowie Augen- und Atemwegserkrankungen nach Kontakt mit den Gifthaaren sind die Folge. Bei besonders empfindlichen Personen kann die Reaktion bis zum anaphylaktischen Schock führen. Im weiteren Entwicklungsverlauf des EPS bis hin zum letzten Larvenstadium (L6) nimmt die Zahl der Gifthaare deutlich zu. Ein direkter Kontakt mit den Raupen ist unbedingt zu vermeiden!

Lesen Sie den vollständigen Bericht der FVA hier online oder als Download.