Internationaler Museumstag – „Vom Keller in den Dachboden“

Exklusive Sonderführung in noch nie gezeigten Räumen

Am Internationalen Museumstag, 13. Mai 2018, öffnet Schloss Baldern erstmals in einer exklusiven Sonderführung Kellerräume und Dachböden, die bislang nie gezeigt wurden.

Im Jahre 1718 gab Graf Kraft Anton Wilhelm zu Oettingen-Baldern den Auftrag zum Umbau seines Schlosses in Baldern. Zwischenzeitlich sind 300 Jahre vergangen, seit die alte Burganlage dem repräsentativen Schlossbau weichen musste. Und doch finden sich noch heute Überreste, die zurück bis in die Zeit der Staufer reichen.

Tief in den Kellern Balderns liegen die Ursprünge einer alten stauferzeitlichen Burg, auf deren Grundmauern vor 300 Jahren der Neubau des Barockschlosses entstanden ist. Massive Eichenbalken und meterdicke Mauern tragen noch heute die zahlreichen Prunkräume der darüber liegenden Stockwerke. Aufsteigend, vorbei an den prächtigen Gemächern liegen beeindruckende Dachstühle, die ringsum miteinander verbunden sind. Auf dem Weg über den Speicher passiert man unter anderem auch den Glockenturm mit seinem Uhrwerk oder den Wasserturm aus dem 19. Jahrhundert. Besuchen Sie diese noch nie gezeigten Räume am Sonntag, den 13. Mai 2018, die Führungen werden in regelmäßigen Abständen von 10.00 bis 18.00 Uhr angeboten.

Lesen Sie auch den Artikel der Ipf- und Jagst Zeitung zum Internationalen Museumstag auf Schloss Baldern.

 

 

 


Großer Aufwand für eine kleine Raupe

Der Eichenprozessionsspinner entwickelt sich zu einer zunehmenden Gefahr für Menschen und Pflanzen. Verantwortliche sagen den Tieren nun den Kampf an

Ein Artikel der Augsburger Allgemeine von Rene Lauer

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. So braucht es in der Region eine große Maschine, einen Helikopter, um einer kleinen Raupe den Kampf anzusagen.

Lesen Sie den Artikel  online unter: Augsburger-Allgemeine.de

Foto: Rieser Nachrichten/Rene Lauer


Der schönste Baum steht in Baldingen

Mit 14 Punkten Vorsprung stoßen die Maibaumfreunde Baldingen den Titelverteidiger Nähermemmingen vom Thron. Döckingen gewinnt Online-Abstimmung.

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Leonie Junghanns

Und der Gewinner ist... Als der Heimatverleger der Rieser Nachrichten, Christoph Eigenrauch, den Sieger des Maibaumwettbewerbs unserer Zeitung und des Fürst Wallerstein Brauhauses verkündet, gibt es für die Maibaumfreunde aus Baldingen kein Halten mehr: ...

Die weiteren Platzierungen sowie Bilder der prämierten Maibäume finden Sie unter: www.rieser-nachrichten.de

Bild: Leonie Junghanns


Eichenprozessionsspinner: Luftunterstützung für den Wallersteiner Forst

 

Überdimensionaler Befall zwingt zur Bekämpfung der giftigen Raupe - schädliche Auswirkungen müssen Anwohner nicht befürchten

Wallerstein, 04. Mai 2018

 

Anders kommt man ihr fast nicht mehr bei, der Plage durch den giftigen Eichenprozessionsspinner.

Die Fürst Wallerstein Forstbetriebe haben sich jetzt entschlossen, die Schädlinge, die sich seit Jahren rasant in ihren Wäldern verbreiten, aus der Luft zu bekämpfen.

Sicherheit geht vor. Deshalb werden die Plagegeister in Absprache und in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen aus der Luft bekämpft, per Helikopter. Anbetracht der großflächigen Ausbreitung der Raupe sind Einzelbehandlungen nicht mehr erfolgsversprechend. Der Einsatz erfolgt allerdings so naturverträglich wie möglich und ausschließlich an sehr stark befallenen Eichenbeständen, an von Menschen frequentierten Standorten und in der Nähe von Erholungseinrichtungen, Parkplätzen usw.

"Die Behandlung", so Josef Grau von den Fürst Wallerstein Forstbetrieben, der den Einsatz leitet, "dient in erster Linie dem Schutz der Menschen, insbesondere der Waldbesucher, Waldnachbarn und unserer Mitarbeiter“. Denn die giftigen Härchen der Raupe sorgen bei Berührung für teils schwere allergische Reaktionen, bis hin zur Atemnot, und haben sich – auch durch den großflächigen Befall - als Gefahr für Jogger, Radfahrer und Spaziergänger entwickelt.

Zum Einsatz kommt das Biozid „Foray ES/Dipel ES“ mit dem Wirkstoff Bacillus Thuringiensis. „Das Mittel wirkt nur auf fressende Raupen, ist als nicht bienengefährlich eingestuft und es besteht keinerlei Gefahr für andere Tiere und Insekten“, so Josef Grau von den Forstbetrieben. Dabei zielt man mit einem Spezialhubschrauber auf das Kronendach der Eichen, in denen sich die Raupen in 25-30 Meter Höhe bevorzugt aufhalten. Das eingesetzte Mittel verhindert die weitere Larvenentwickling der Raupen und damit die Ausbildung der gefährlichen Brennhaare, die sich die sich vom dritten Larvenstadium an bilden. Diese Methode wird in mehreren Bundesländern bereits erfolgreich von Spezialfirmen durchgeführt.

Trotzdem wird der Bevölkerung geraten, die Flächen während der Behandlung und bis zu 12 Stunden nach dem Einsatz nicht zu betreten. Natürlich werden überall gut sichtbare Absperrungen und Hinweisschilder angebracht.

Die Maßnahme, die am Dienstag, den 08. Mai, durchgeführt wird, gilt für die Bereiche Osterholz, Kirchheimer Holz und Wössinger Holz in Baden-Württemberg, Gemeindebereich Kirchheim am Ries und Unterschneidheim. Im bayerischen Teil sind die Bereiche VG Wallerstein, Gemarkung Minderoffingen und Munzingen, Gemeinde Fremdingen in den Waldabteilungen Munzinger und Enslinger Teile betroffen.

Die Fürst Wallersteiner Forstbetriebe bitten die Bevölkerung um Verständnis für diese Maßnahme und bitten dringend um Beachtung der Hinweisschilder. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, können die schönen Wallersteiner Wälder wieder uneingeschränkt für Spaziergänge und zur Erholung genutzt werden.

Bildquelle: Helixcopter

 


Wo kommt denn der Maibaum her?

Die schönsten Maibäume kommen aus den fürstlichen Wäldern. Womit die Kernfrage schon mal beantwortet wäre. Die Herkunft des Maibaums als Brauch ist allerdings nicht so einfach zu beantworten und auch unter „Maibaumgelehrten“ durchaus umstritten. Vermutlich liegt sein Ursprung bereits bei den alten Germanen und deren Verehrung diverser Waldgottheiten.

Wie bei vielen Bräuchen vermischte sich im Laufe der Jahrhunderte heidnisches mit christlichem Brauchtum. Denn nach einem überlieferten Bericht aus der Eifel gab es im 13. Jahrhundert in einigen Orten einen Pfingstbaum. Auch heute noch wird in Thüringen an etlichen Orten ein so genannter »Maien« zu Pfingsten gesetzt. Erste Hinweise auf den klassischen Maibaum - die hohe Form mit belassener grüner Spitze und Kranz - gab es im 16. Jahrhundert, 1535 soll in Nürnberg der erste Maibaum bezeugt sein.

Ab dem 19. Jahrhundert kam er dann auch als Ortsmaibaum bis in die kleinen Gemeinden. Im Laufe der Zeit ist daraus das heutige Brauchtum entstanden, das sich von Dorf zu Dorf erheblich unterscheidet. Aber eins ist immer gleich: die Schönsten kommen aus den fürstlichen Wäldern!

Bild:Fürst Wallerstein Forstbetriebe


Ein Hingucker seit 300 Jahren

Schloss Baldern feiert Geburtstag mit einem neu gestalteten Café, speziellen Themenführungen und ab Mai mit einem „Walled Garden“

Ein Artikel der Schwäbischen Post von Martin Simon

Aus dem 11. Jahrhundert stammt Balderns markantestes Gemäuer. Vor 300 Jahren erhielt die stauferzeitliche Burganlage ihre heutige Gestalt als barockes Schloss. Doch prachtvolle Salons und Gemächer, Repräsentationsräume im Stil des 18. Jahrhunderts oder eine riesige Waffensammlung reichen nicht aus, um auf lange Sicht für Besucher attraktiv zu bleiben.

Programm
Das Programm auf Schloss Baldern im Internet: fuerstwallerstein.de/SchlossBaldern

Lesen Sie den vollständigen Artikel mit allen Bilder online auf Schwaebische-Post.de
Fotos: Schwäbische Post/BW


Wird eine Raupe zur Gefahr im Donau-Ries?

Der Landkreis Donau-Ries gilt als Befallsregion des Eichenprozessionsspinners. Was die Martkgemeinde Wallerstein dagegen macht und wie man sich schützen kann.

Ein Artikel der Rieser Nachrichten von Julian Würzer

An einem warmen, sonnigen Tag gibt es für viele nur eines: Raus in die Natur – Rad fahren, joggen oder ein Spaziergang durch den Wald unternehmen. Doch nach dem Spaß im Freien...

Lesen die ganzen Artikel  online unter Rieser-Nachrichten.de 

 


Unsere besten Bärlauchrezepte

Frühlingszeit ist Bärlauchzeit

Endlich ist es so weit: die Zugvögel kehren zurück, die Tage sind wieder länger als die Nächte und die Natur erwacht zu neuem Leben. Bärlauch gehört zu den ersten Pflanzen, die sich im frühen Frühjahr im Wald zeigen – und zu den köstlichsten! Genießen Sie das Frühlingserwachen bei uns im Wallersteiner Forst, gehen Sie spazieren und sammeln Sie dabei vielleicht auch einen Strauß Bärlauch für die Küche. Bärlauch ist vor allem an Bachläufen und in feuchten Laubwäldern zu finden. Wenn Sie aufmerksam durch den Wald gehen, finden sie bestimmt einen Sammelplatz. Der Forstbetrieb Fürst Wallerstein hat für Sie eine Auswahl der besten Rezepte als eBook zum Download zusammengestellt.

Verwechseln sollt man den wilden Verwandten des Knoblauchs allerdings nicht. Er hat leider einige giftige Doppelgänger, wie das Maiglöckchen, die Herbstzeitlose oder den Aronstab.

So erkennen Sie Bärlauch mit Sicherheit:

1. Er duftet nach Knoblauch wenn Sie ihn zwischen den Fingern zerreiben.
2. Die Blätter wachsen stets einzeln, niemals in Büscheln.
3. Eine Seite der Blätter ist glänzend-glatt, die andere matt.
4. Auf beiden Seiten der Blätter sind feine Längsrillen zu erkennen, wenn man genau hinsieht.

 

 


Hier finden Sie das eBook unserer Rezepte zum Download.
Viel Freude damit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mit Drohnen gegen den Borkenkäfer im Wallersteiner Forst

Fürst Wallerstein Forstbetriebe testen neue Technik für den Waldschutz

Drohnen werden heutzutage vielseitig eingesetzt, sei es als Hobbygerät oder in der Industrie. Diese rasante Produktentwicklung wird zunehmend auch für die Forstwirtschaft interessant.

Mit Hilfe von Spezialkameras können Fluggeräte digitale Bilder erstellen, auf denen z.B. vom Borkenkäfer befallene Fichten frühzeitig zu erkennen und per GPS lokalisierbar sind. Durch den Fraß des Borkenkäfers werden die Lebensadern des Baumes zerstört und die Schädlinge verbreiten sich je nach Witterung explosionsartig im Waldbestand. Speziell im Frühjahr und im Sommer müssen die Waldbestände durch intensive Begänge auf Befall durch den Borkenkäfer kontrolliert werden. Diese sehr arbeitsintensiven Kontrollen könnten mit Hilfe der neuen Technik aus der Luft deutlich vereinfacht werden.

Bereits vor drei Jahren gab es im Wallersteiner Forst erste Versuche mit der Drohnentechnologie, aber die Auswertung der gewonnenen Informationen war seinerzeit noch nicht praxistauglich. Nun hat es mit neuen Multispektralkameras erste Vorführungen gegeben und über ein längerfristiges Pilotprojekt wird in der Wallersteiner Forstverwaltung derzeit nachgedacht.

Seit Jahren verwenden die Fürst Wallerstein Forstbetriebe moderne Technologie im Tagesgeschäft, sei es Tablets im Wald, GPS und hochtechnisierte Harvester für die Holzernte. „Diese Drohnen- und Kameratechnologie entwickelt sich sehr schnell voran und ich bin zuversichtlich, dass bald ein Zeitpunkt kommen wird, in dem die Technologie wirklich praxistauglich und bezahlbar ist”, so Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. Dann könne die Kameratechnik großflächig und vermutlich mit Hilfe von Kleinflugzeugen eingesetzt werden.


Lizenz zum Baumfällen

Immer mehr Laien machen den Motorsägen-Führerschein

Ein Artikel von Monika Melzer-Hadji, Frankfurter Neue Presse

An kalten Abenden ein kuscheliges Kaminfeuer zu genießen ist eine feine Sache. Für immer mehr Menschen gehört auch das Schlagen des Kaminholzes zum Rundum-Wohlfühl-Erlebnis-Paket. Um vom Förster die Erlaubnis zu bekommen, mit der Motorsäge in den Wald zu gehen, muss man zuvor jedoch den „Motorsägen-Führerschein“ machen.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf www.fnp.de